Meine Theorie zur Entstehung von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa ...



Im nachfolgenden versuche ich meine eigene Sicht zur Entstehung von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zu vermitteln. Dies entspricht nicht unbedingt die Meinung der heutigen Medizin. Nach nun über 30 Jahren mit Morbus Crohn teile ich hier meine Sicht und Meinung. Hoffentlich kann ich den Einen oder Anderen mit dieser Information weiter helfen. Viel Spaß beim Lesen !


Zunächst einmal kurz und einfach, schematisch aufgezeigt:






Am Anfang stehen Belastungen durch folgende Faktoren:

  • Ernährung (zu viel Zucker, durch Milchprodukte, zu viel Getreide, zu viel tierisches Eiweiss, zu viel Salz, Alkohol, etc.),
  • Umwelteinflüsse (Pestizidbelastung der Nahrung, durch Impfungen, durch Strahlung insbesondere durch Handy Funk und drahtlose Telefon-
    Apparate, Aluminium- und Fluorid- belastung, Rauchen etc.),
  • Medikamente (insbesondere Antibiotika, Kortison und viele weiteren),
  • Lebensgewohnheiten (Rauchen, Alkohol Konsum, zu viel Stress, zu wenig
    Schlaf bzw. Erholung, zu wenig Bewegung an der frischen Luft, zu wenig Sonnenlicht durch permanente Aufenthalte in geschlossenen Räumen etc.)


um nur einige negative Einflussfaktoren zu nennen.

Durch einen oder meist sogar mehrere diese Belastungen wird der Körper und somit auch der Darm übersäuert. Zusammengenommen oder einzeln wirken diese Faktoren sich auf Dauer sehr negativ auf den Körper und auf die Darmflora aus (unsere Darmflora ist unsere vorderste Front der Verteidigung). Ist die Darmflora gestört, ist die Darmschleimhaut den Belastungen der Nahrung und andere zugeführten Stoffe schutzlos ausgesetzt. Infolge wird durch länger anhaltenden Belastungen mit der Zeit die Darmschleimhaut geschädigt, bis sie schließlich durchlässig wird. Dies nennt man dann Leaky Gut Syndrom. Dabei gelangen Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf, die in der Form dort nicht hin gehören und sorgen damit für heftige Reaktionen in der Darmschleimhaut und/oder anderen Regionen im Körper. Entzündungen können somit im gesamten Körper entstehen, da die unzureichend aufgespalteten Nahrungsbestandteile in die Blutbahn gelangen und von dort dann über die Blutbahn in alle Teile des menschlichen Körpers transportiert werden. Es entstehen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, da der Körper Antikörper gegen diese Nahrungsbestandteile bildet, um gegen diese “Fremdkörper“, die in die Blutbahn eindringen vor zu gehen. Aus diesem Grund reagiert das Immunsystem gegen bestimmte Nahrung mit Entzündungen, da diese nun als Eindringlinge erkannt und bekämpf werden. Auf Dauer belastet dies zum einen das Immunsystem und zum anderen wird durch diese Reaktionen auch die Darmschleimhaut weiter geschwächt bzw. geschädigt. Es entstehen Autoimmunreaktionen im Darm und/oder Körper. Dies kann verschiedenen Regionen im Körper betreffen. Bei Morbus Crohn ist der gesamte Verdauungstrakt betroffen, bei Colitis Ulcerosa nur der Dickdarm, bei und Rheuma sind es die Knochen usw. Um aus diesen Entzündungs-Prozessen aus zu brechen und den Darm zu heilen ist an zu raten die Ursachen zu beseitigen, damit sich die Darmflora sowie die Darmschleimhaut wieder erholen und regenerieren kann. Dies kann man zum großen Teil über die Ernährung und durch Änderungen der Lebensgewohnheiten (z.B. Stressabbau, genug Schlaf, genügend Sonne tanken, etc.) erreichen. Dabei sollen den Körper möglichst viele Mikro und Makronährstoffe zugeführt werden, die sich positiv auf das Immunsystem und den gesamten Organismus auswirken. Der Körper erhält durch die Entlastung von den negativen einflussfaktoren und durch die optimale Versorgung mit Nährstoffen die Möglichkeit sich selbst zu heilen (die Selbstheilungskräfte werden aktiviert). Nahrungsmittel auf die man bereits reagiert sollten zumindest für eine längere Zeit gänzlich gemieden werden.


Natürlich kann man entzündungshemmende Medikamente einnehmen, die über lange Sicht große Schäden durch ihre Nebenwirkungen verursachen. Diese helfen meist anfangs sehr gut und verlieren bei Dauereinnahme nach und nach ihre Wirkung. Dadurch muss entweder die Dosis erhöht werden oder es müssen weitere Medikamente zusätzlich eingenommen werden. Somit wird der Körper immer mehr durch die gefährlichen Nebenwirkungen in Mitleidenschaft gezogen. Für die Mediziner ist es die Grundlage einer sicheren Existenz, da der Patient meistens Zeit seines Lebens auf medizinische Versorgung angewiesen ist. Durch die Nebenwirkungen entstehen weitere Einnahmequellen, denn die werden entweder durch weitere Medikamente oder sogar durch Operationen “bekämpft“ bzw.beseitigt. Leider ist der Anreiz sehr gering dass ein Arzt eine wirkliche Lösung der Krankheit findet, denn dann wird er seine Patienten und somit seine Lebensgrundlage los. Eigentlich schade, denn wenn wir in die richtige Richtung arbeiten würden, dann könnte die Lebensqualität für Millionen von Menschen in Deutschland und Weltweit drastisch erhöht werden und zugleich die Kosten des Gesundheitswesens gesenkt werden. Mit diesen riesigen Summen, die man einsparen könnte, würde man z.B. gesunde Bio Lebensmittel subventionieren, damit jeder sich eine gesunde Ernährung leisten kann. Auch könnte man intensiver an der Schulung einer gesunden Lebensweise investieren, damit ein Jeder diese Grundlagen vermittelt bekommt. Schade dass die Interessen der Pharmaindustrie und vielen anderen Wirtschaftszweigen vertreten werden und nicht die Interessen der Menschen. Ich frage mich manchmal wie lange sich die Menschen noch an der Nase herumführen lassen werden ???

Die Einnahme von Medikamenten stellte jedoch keine Lösung bw. Heilung dar, da die Krankheit weiterhin im Untergrund schlummert und sich meist sogar verschlimmert, da die Ursachen der körperlichen Störungen nicht beseitigt wurden. Es wurden nur die Symptome jedoch nicht die eigentlichen Ursachen bekämpft. Eine Heilung ist mit Medikamenten nicht möglich und in der Medizin gelten die allermeisten Krankheiten – insbesondere die Autoimmun Krankheiten wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa als unheilbar. Bei Colitis Ulcerosa wird eine “Heilung“ nur möglich, indem der gesamte Dickdarm operativ entfernt wird. Das ist eine drastische Maßnahme und führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Betroffenen.


Eine effektive Lösung und eine sehr gute Chance auf Heilung bekommt man nur, wenn man die Ursachen der Erkrankung beseitigt und seine Lebensgewohnheiten entsprechend anpasst. Eine Ernährungsumstellung kann in den meisten Fällen den größten Fortschritt bewirken.

Um ein klareres Bild zu zeichnen gehe ich im Nachfolgenden zunächst mal auf den Säure – Basen – Haushalt ein:

Übersäuerung: Der Säure – Basen – Haushalt


Gesund essen, gesund leben - Die Wichtigkeit des Säure-Basen-Gleichgewichts für Körper und Seele



Eine Vielzahl an gesundheitlichen Problemen in der heutigen Gesellschaft ist auf eine mangelhafte und unbewusste Ernährung zurückzuführen. Dauerhafte, einseitige Essgewohnheiten, viele Kohlenhydrate, aber häufig ein zu Wenig an Vital- und Mineralstoffen und nicht zuletzt eine Fülle an chemischen Lebensmittelzusätzen, belasten den Organismus und verschlechtern die Gesundheit in gravierender Weise. Die in unserer Gesellschaft verankerten Ernährungsgewohnheiten mit viel Milch, Fleisch, sowie Getreide und deren Produkte führen zu immer dramatischer werdende Gesundheitszustände vieler Menschen durch die Übersäuerung des gesamten Organismus. Die stetig und rasant steigenden Zahlen der Übergewichtigen, der Herz-Kreislauf-Patienten, der Diabetiker, Autoimmunerkrankten, Allergiker und Krebserkrankten belegen dies deutlich. Mediziner, Heilpraktiker, Homöopathen und Ernährungswissenschaftler machen seit langem den vorwiegenden Verzehr von säurebildenden Nahrungsmitteln für die beständige Zunahme von ernsthaften und im weiteren Verlauf oftmals irreversiblen Erkrankungen mit verantwortlich. Die kontinuierliche, nicht erkannte und nicht behandelte Übersäuerung des Körpers ist in den allermeisten Krankheitsfällen die auslösende Ursache. Es muss zudem beachtet werden, dass nicht alleine durch die Ernährung ein Säureüberschuss verursacht wird, sondern auch ungünstige Lebensumstände wie Stress, Schlafmangel aber auch zu intensiver  Sport mit unzureichender Regeneration führen zu einem Säureüberschuss.


Ein Säureüberschuss kann sich durch folgende erste Anzeichen bemerkbar machen:

  • Nervosität
  • Unruhezustände
  • Müdigkeit
  • Unausgeglichenheit
  • Stress
  • Geringere Belastbarkeit
  • Mangelnde Spannkraft der Haut und des Bindegewebes
  • Muskel- und Gelenkschmerzen

Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers

Der Organismus benötigt für sein Wohlergehen ein reibungsloses Zusammenspiel von Organen und körpereigenen Funktionen. Ein gesunder, störungsfreier Stoffwechsel hält die Organe fit, die lebenswichtigen Prozesse des Körpers in Gang und beugt vielen Erkrankungen vor. Dafür ist der Säure-Basen-Haushalt, die Balance zwischen Säuren und Basen im Körper, von entscheidender Bedeutung. Biologische Prozesse und chemische Reaktionen laufen jeweils in einem für sie optimalen Milieu, in einem optimalen Verhältnis von Säuren und Basen ab. Dieses Verhältnis wird durch den sogenannten pH-Wert ausgedrückt. Außerhalb des notwendigen, speziellen Milieus funktionieren die körpereigenen Mechanismen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr. Auf einer Skala von 0 - 14 ist der Wert 7 neutral. Werte darunter liegen im sauren, Werte darüber im basischen Bereich. Der pH-Wert des Blutes liegt beispielsweise zwischen 7,36 und 7,44 im leicht basischen Bereich. Ein Wert von 7 oder 7,8 wäre bereits tödlich. Der menschliche Körper ist zum Selbstschutz und zur Erhaltung der Gesundheit ununterbrochen bestrebt, den notwendigen pH-Wert, der die Anzahl der freien Wasserstoff-Protonen, den Säuren, angibt, konstant zu halten. Er besitzt dafür ein internes, komplexes Regelsystem, das nach Möglichkeit jedes freie Säure-Proton an ein Basen-Anion bindet. Im Fall eines Säureüberschusses steuert ein vielschichtiges Puffersystem gegen und erhält auf diese Weise das notwendige Milieu und den Zustand der inneren Ausgeglichenheit. Strömt ein zu viel Säure auf ihn ein, versuchen es die sogenannten Puffersubstanzen, vorrangig die Bikarbonate, an sich zu binden. Dies sind basische Stoffe, die Säuren an sich ziehen und so neutralisieren können. Erfährt der Körper angenehmere Zeiten des Basenüberschusses können die gebunden Säuren wieder abgegeben werden. Da dies nicht im unbegrenzten Maße geschehen kann, wird auch einiges an Säure über die Lunge ausgeatmet.

Je länger die aggressiven Säuren im Körper in der Überzahl sind, umso intensiver steuert der Organismus gegen, indem er nun dem Körper richtig ans Eingemachte geht, um im Ernstfall das eigene Überleben zu sichern. Er zapft die körpereigenen Speicher vornehmlich die Knochen an und duldet dadurch notgedrungen signifikante Probleme an anderer Stelle.

Die Hauptknochensubstanz ist Kalzium, stark basisch und von extremer Wichtigkeit für den Organismus. Diese Bedeutung macht sich die Milchindustrie leider fälschlicherweise in ihrem Sinne zunutze. Es wird verschwiegen, dass die Basenbilanz bei Milch und Micherzeugnisse negativ ist, da der Körper mehr Kalzium verbraucht, um die durch den Konsum dieser Produkte entstandenen Säuren zu neutralisieren.

Ein kleiner Exkurs zum Thema “gesunde“ Milch


Das gute Image von Milch und Milchprodukten in unserer Gesellschaft ist wirklich auf eine hervorragende Marketingstrategie der Milchindustrie zurück zu führen. In der Werbung erscheinen unter anderem Hochleistungssportler oder Prominente mit dem Slogan “Die Milch macht`s“. Es wird einen dieser Gedanke von frühster Kindheit eingetrichtert, wie gut die Milch mit seinen hochwertigen Aminosäuren und unverzichtbarem Kalzium doch für den Menschen sein soll. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass wir die einzige Spezies sind, die die Muttermilch eines anderen Tieres trinken. Hinzu kommt der Fakt, dass Milch extrem sauer ist, also sauer verstoffwechselt wird. Wir erwarten mit den Konsum von Milch auch einen entsprechenden gesundheitlichen Effekt der durch die hohe Konzentration an Kalzium herbeigeführt werden soll. Anstatt einen wahren Kalziumsegen zu erhalten, muss unser Körper die entstandenen Säuren neutralisieren. Mit etwas Glück reicht das in der Milch enthaltene Kalzium dafür aus um wieder einen Säure-Basen-Gleichgewicht her zu stellen. Wahrscheinlicher ist aber, dass das Kalzium nicht nur nicht dort ankommt, wo wir es haben wollen, also Zähne, Knochen, usw. stärkt, nein, sondern auch noch von da gelöst wird, um die saure Milch möglichst gut zu neutralisieren. Blickt man nun ins Altersheim, die meisten 60 Jährige bereits die Dritten haben und sich bei einem Sturz sofort Brüche zuziehen kann man gut erkennen dass unser hoher Milchkonsum genau das Gegenteil bewirkt, wie es uns in der Werbung suggestiert wird.

Auch sollte einen bewusst sein dass die Milch Hormone und andere Stoffe enthält, die nicht für den menschlichen Verzehr gedacht sind. Die in Milch enthaltene Aminosäure Glutamin mit dem Wachstum von Krebszellen korrelieren, wurde in der groß angelegten “China Studie“ von Colin T. Colin Campbell eindrucksvoll belegt.

Säuren und Basen – ein biochemisches Traumpaar für einen optimalen Stoffwechsel


Alle Stoffwechselvorgänge des menschlichen Körpers werden durch Enzyme angestoßen und aufrechterhalten. Damit die Organe bestmöglich versorgt werden und einwandfrei funktionieren ist es notwendig, die Enzyme bei einem spezifischen pH-Wert arbeiten zu lassen. Dabei verhindern Säuren eine Verschiebung in den alkalischen, basischen Bereich (Alkalose) und Basen eine Veränderung zugunsten der Säuren (Azidose). Sie bilden praktisch ein biochemisches Traumpaar. Die meisten Stoffwechselprozesse innerhalb und außerhalb der Körperzellen laufen in einem leicht basischen Milieu ab. Bereits geringfügige Veränderungen des Gleichgewichts können zu ernsthaften Funktionsausfällen führen. Ein Puffersystem sorgt im gesunden Zustand dafür, dass es nicht zu einer schädlichen Veränderung, vorrangig der Säurekonzentration, kommt. Der Organismus benötigt die unablässige Zufuhr von Basen, die er zum einen aus der Nahrung und zum anderen aus dem Recyceln von verbrauchten Basen in den eigenen Puffersystemen gewinnen kann. Jedes negativ geladene Basen-Anion kann ein positiv geladenes Säure-Proton binden. Um einen konstanten pH-Wert zu gewährleisten hält der Körper im gesunden Zustand ungefähr zwanzigmal so viele freie Basen wie freie Säuren bereit. Zum Ausgleich bedrohlicher Schwankungen und Übersäuerung stehen zu dem Regulationsmechanismen von Lunge, Leber und Niere zur Verfügung. Bei der Bewegung an der  frischen Luft ist daher förderlich bewusst richtig tief ein und aus zu atmen. Dieser Vorgang kann schon einen subjektiv spürbaren Effekt bewirken indem man einen klaren Kopf erhält und sich frischer fühlt.

Ursachen für Störungen im Säure-Basen-Gleichgewicht


Die aggressiven Säuren sind Endprodukte des Stoffwechsels und entstehen beim Abbau von Kohlenhydraten, bei der Verbrennung von Fett und im Eiweißstoffwechsel. Besonders der Abbau von tierischen Eiweißen sorgt für einen massiven Säureüberschuss, da sich stark saure Schwefelsäure entwickelt. Diäten, häufige Fastenkuren, eine vitamin- und nährstoffarme Ernährung, Limonaden- und Cola- Getränke und nicht zuletzt fehlende körperliche Bewegung tragen ebenfalls zu einer erhöhten Säurebelastung bei. Bei wiederholten Diäten und unzähligen Fastenkuren muss der Körper teilweise oder ganz auf Nahrung verzichten. Er gewinnt in dieser Zeit die notwendige Energie aus körpereigenem Fett und erzeugt parallel als Abfallprodukt belastende Ketonsäuren. Lebenswichtige Enzyme, der Antrieb aller Stoffwechselaktivitäten, können bei einer vitamin- und nährstoffarmen Ernährung nicht in ausreichender Menge gebildet werden. Eine Zunahme der Säuren droht. Eingeschränkte Bewegung durch eine sitzende oder gleichbleibende Tätigkeit und wenig sportliche Belastung verhindern die ausreichende Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff. Die notwendige Energie wird ohne Sauerstoff erzeugt und zieht die erhöhte Bildung von Milchsäure nach sich. Die in Cola und Limonade enthaltene Phosphorsäure ist ebenfalls ein Grund für die Übersäuerung des Organismus. Insgesamt sind die modernen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten die hauptsächliche Ursache für eine gestörte Balance der Säuren und Basen im Körper. Aus ihr resultiert in drastischer Weise die Entstehung von vielen, wenn nicht den meisten Erkrankungen der Gegenwart.

Gesundheitsprobleme durch fehlende, innere Harmonie


Viele Menschen leiden in der heutigen Zeit an gesundheitlichen Problemen ohne die genaue Ursache dafür zu kennen. Sie sind müde und niedergeschlagen, antriebslos oder depressiv verstimmt, haben Migräne, chronische Erkältungen, Magen- und Darmprobleme, Haarausfall, Hautprobleme oder leiden an Fettleibigkeit. Sie klagen über Karies oder andere Zahnbeschwerden, müssen sich über brüchige Fingernägel, lästige Krampfadern oder Cellulite ärgern und konsultieren zum wiederholten Male Ärzte wegen Rheuma, Allergien, Bandscheibenvorfällen, Osteoporose, Gelenk- oder Verdauungsproblemen, überhöhtem Blutdruck, Diabetes oder Gallensteinen und in schweren Fällen wegen Infarkten, Organausfällen oder gar Krebs. Die moderne Medizin bekämpft jedoch in der Regel bei all diesen gesundheitlichen Störungen die vorliegenden Symptome. Gegen Schmerzen werden schmerzstillende Mittel verschrieben, gegen Entzündungen entzündungshemmende Substanzen verordnet, doch die tatsächlichen Gründe bleiben in den meisten Fällen unerforscht. Ein großer Teil der Erkrankungen ließe sich, gerade im Anfangsstadium, durch die Umstellung der Ernährung vermeiden oder deutlich verbessern. Die Zufuhr an ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen, also die Unterstützung des Körpers bei seinem Kampf gegen permanente Übersäuerung, denn Säuren sind die größten Mineralstoffräuber, würde in relativ kurzer Zeit eine Genesung und eine deutliche Erhöhung des Wohlbefindens bewirken. Der Organismus könnte das lebensnotwendige, innere Gleichgewicht ohne ständiges Ausschöpfen und Belasten der körpereigenen Speicher und Ressourcen herstellen. Das Zurückgreifen auf Pufferreserven in den Knochen beispielsweise und damit einhergehender, fortschreitender Abbau der Knochensubstanz wäre nicht notwendig und würde die Gesundheit nachhaltig schützen.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung - Basis für Vitalität und Schönheit


Lebensfreude, Attraktivität und die dafür grundlegende Gesundheit können mit einer bewussten und abwechslungsreichen Ernährung leichter erworben werden, als es im Allgemeinen angenommen wird. Einem großen Teil der Bevölkerung ist noch immer unzulänglich bewusst, dass häufiger Fleischkonsum, Getreide- und Milchprodukte und Fertiggerichte den Körper mit Säuren überschütten, die er nicht ausgleichen kann, ohne dabei an seine eigene Substanz zu gehen und sich damit in ein lebensbedrohliches Dilemma zu stürzen. Dabei muss gar nicht zwingend auf Fisch und Fleisch komplett verzichtet werden. Es geht bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung viel mehr um die Kombination von säure- und basenbildenden Nahrungsmitteln. Ein schmackhaftes Steak kann mit neutralem Öl zubereitet und mit Kartoffeln und feinem Gemüse ergänzt werden. Ein kleiner, frischer Salat als Beilage wirkt wahre Wunder. Der Verzicht auf Süßigkeit und Weißmehlprodukte ist bei Darmbeschwerden wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa aus verschiedenen Gründen notwendig. Ein Aspekt ist hierbei das Säure-Basen-Gleichgewicht. Man sollte versuchen seine Mahlzeiten ideal zusammen zu stellen in Sachen Säure-Basen-Balance. Häufiger zu


stillem Wasser gegriffen, lässt das Wohlbefinden spürbar steigen. Bewegung und Sport an der frischen Luft tun ihr Übriges und bringen den Körper in Höchstform. Das äußere Erscheinungsbild wird verbessert, die Lebensfreude wächst von Tag zu Tag und Beschwerden und Probleme treten nach und nach in den Hintergrund. Stress und Depression, die durch gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorgerufen wurden, vermindern sich als positive Nebenwirkung gleichfalls. Das Gefühl, auch als Erwachsener wie neu geboren zu sein, ist mit einer bewussten Ernährungsweise in greifbare Nähe gerückt.


Nachdem wir nun verstehen welchen Einfluss eine Übersäuerung des Körpers auf unsere Gesundheit bzw. Krankheit hat, können wir uns nun die Darmflore näher betrachten. Das Gleichgewicht der Darmflora kann erheblich durch ein saures Milieu geschädigt werden. Ist einmal das Gleichgewicht der Darmflora gestört, ist nun die Darmschleimhaut ohne Schutz ausgeliefert. Nun gehen wir im nächsten Schritt auf die wichtige Funktion der Darmflora ein. Zunächst einmal ein Einblick zum Thema Probiotika, um die Wichtige Funktion einer gesunden Darmflora zu verstehen:

Probiotika und die Darmgesundheit


Mittlerweile sind einige Darmerkrankungen, die sich auch chronisch entwickeln können (CED), recht weit verbreitet. Zu Ihnen zählen Morbus Crohn, Colitis Ulcera und das sogenanntes Reizdarmsyndrom RDS. Über 400.000 Menschen in Deutschland sind bereits davon betroffen. Verschiedene Ursachen werden als Entstehungshintergrund vermutet. Neben genetischen Dispositionen, Allergien und Umweltbelastungen plus Stress spielt gerade auch die Wahl der Nahrungsmittel eine große Rolle. Neben verschiedenen Möglichkeiten der medizinischen Behandlung hat eine ausgewogene und gesunde Ernährung somit auch einen großen Einfluss auf den weiteren Verlauf einer solchen Erkrankung. Sogar symptomfreie Episoden können durch eine gezielte Wahl der Nahrungsmittel erreicht werden. Hierbei spielen vor allem sogenannte Probiotika, aber auch Präbiotika und Synbiotika eine wichtige Rolle. Sie helfen, eine aus dem natürlichen Zustand ins Krankhafte gedrängte Darmflora in einen gesunden Zustand zurück zu führen. Folgend wird zunächst genauer dargestellt, wie sich eine gesunde Darmflora negativ verändern kann und welche Krankheiten dies zur Folge hat. So wird deutlich, welche Chancen unter anderem Probiotika bieten, die am Schluss vorgestellt werden.

Die "Fehlbesiedelung" des Darms


Mit dem Darm als Thema wird sehr ambivalent umgegangen. Einerseits ist der Verdauungsbereich mit kulturell vermitteltem Ekel besetzt. Andererseits ist, etwa bei Kindern, ein großes Interesse an diesem Thema zu beobachten. Und nicht von ungefähr landete zuletzt ein Buch einer jungen und unbekannten Autorin zum Thema Darm überraschend auf der Bestsellerliste für Sachbücher. Das Wissen um die großen Zusammenhänge zwischen Verdauung im Darm und der gesamten Befindlichkeit des Körpers scheint in der heutigen Zeit, selbst bei Medizinern, nicht sehr ausgeprägt zu sein. Die Spezialisten-Medizin, die jedem Organsystem einen eigenen medizinischen Fachzweig zuweist, verhindert zunehmend eine Gesamtschau auf körperliche Zusammenhänge. Sieht man sich also den Darm als Organ an, dann fällt zunächst auf, dass er mit fast 300 Quadratmetern eine riesige Oberfläche hat. Das ist etwa die Größe eines Tennisplatzes. Hier findet Begegnung mit vielen körperfremden Umweltstoffen statt. Auf dem Nahrungsweg aufgenommen werden sie nun weiter aufgeschlüsselt. Damit ein gesunder Darm dieser Aufgabe gerecht werden kann, ist er gut ausgestattet: Dem eigenen Körper wohlgesonnene Keimarten, es sind über 1.000 verschiedene Stämme bekannt, sind auf der gesunden Darmschleimhaut angesiedelt und leisten so den körperfremden Stoffen und Bakterien Widerstand. Alle körpereigenen Mikroorganismen, zusammen auf eine Waage gelegt, würden ein Gewicht von 1,5 Kilogramm erreichen. Dieses beim gesunden Darm als Symbiose bezeichnetes gutes Zusammenwirken von Darmmilieu und gesunden Darmbakterien schützt vor giftigen Stoffwechselprodukten, aktiviert die Immunabwehr und sorgt für eine gesunde Verdauung und Abtransport unverdaulicher Substanzen. Umweltbelastungen, Fehlernährung und allergische Reaktionen verändern die Darmflora nachhaltig und zerstören zunehmend diese Symbiose. Eine sogenannte Dysbiose entsteht: Es siedeln sich auf der Darmschleimhaut falsche Keime und schädliche Pilze an. Die gesunde Besiedlung wird mehr und mehr verdrängt. Diese Fehlbesiedlung kann schließlich zu schweren Erkrankungen führen. Morbus Crohn Die nach dem amerikanischen Arzt und Magen-Darmspezialisten Burill Bernard Crohn (1884 - 1983) benannte Krankheit kann als chronische Entzündung den gesamten Verdauungstrakt betreffen.

Dieser reicht von der Mundhöhle bis zum After. Am häufigsten betroffen sind bei chronischem Verlauf der untere Bereich des Dünndarms und der gesamte Dickdarm. Typisch für Morbus Crohn ist, dass einzelne Darmabschnitte erkrankt sein können, zwischen denen komplett gesunde Darmabschnitte liegen können. Die Diagnostik ist oft auch unklar, bis eindeutige Symptome vorliegen: Bauchschmerzen, oft im rechten Unterbauch, und dies meist vor dem Stuhlgang und nach Mahlzeiten, auch mit Gewichtsabnahme, Fieberschüben, Übelkeit bis zum Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dann lassen sich auch Entzündungen durch eine hohe Leukozyten Zahl nachweisen, auch Sonographie- und Röntgenbilder sind auffällig, Biopsien, also Gewebsproben, zeigen deutlich pathologischen Befund. Doch die Symptomatik zu Beginn einer Erkrankung kann sehr unspektakulär sein: Bei Kindern etwa kann ein verzögertes Wachstum das einzige erste Warnsignal sein. Bei Erwachsenen können sehr unspezifische Symptome auftreten, allgemeine Müdigkeit, Sehschwäche, diffuse Hautveränderungen und Schmerzen in Gelenken. Die Hälfte der mit Morbus Crohn diagnostizierten Patienten entwickeln dann starke Nebensymptomlagen: Gerade auch Haut, Augen und Gelenke können chronisch und entzündlich mit erkranken. Nach dem erwähnten Abschnitt über gesunde und veränderte Darmflora sind diese Symptomlagen eigentlich nicht mehr überraschend.

Morbus Crohn


Morbus Crohn verläuft meist in Schüben, Heilungserfolge gelten bisher als selten. Dennoch ist auch zu beobachten, dass bei 50 Prozent der Erkrankten die Schwere der Symptomatik nachlässt. Morbus Crohn führt zu einer leicht erhöhten Sterblichkeitsrate gegenüber der "Normalbevölkerung. Mit einer Ernährungsumstellung kann man einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung nehmen.

Colitis Ulcerosa


In Abgrenzung zum Morbus Crohn hat die Colitis Ulcerosa eine entzündliche Symptomatik, die aber nur den Dickdarm kontinuierlich befällt. Dabei zeigt sich auch nur die Darmschleimhaut Mukosa und Submukosa betroffen. Symptome sind Durchfälle, Blutungen aus dem Darm und auch schwere Koliken. Es wechseln Phasen leichter und schwerer Verläufe ab, der Beginn ist meist unauffällig und schleichend. Auch eine Verlaufsprognose ist schwer zu geben. Ein sehr unangenehmes Symptom kann die Stuhlinkontinenz werden. Typisch sind sehr akute Schübe mit etwa 40 Entleerungen in 24 Stunden. Fieber und totale Schwächezustände können hinzukommen. Es wird auch deutlich, dass die Colitis Ulcerosa wie auch Morbus Crohn das Leben, sowohl im privaten Kontext als auch an einem Arbeitsplatz, für einen Erkrankten extrem belastet. Bei einem chronischen Krankheitsverlauf besteht die Gefahr, von Medikamenten abhängig zu werden. Diese wirken mit der Zeit oft schwächer und haben dann bei hoher Dosierung Nebenwirkungen. Bei langem und schwerem Verlauf drohen zwei Gefahren: Bei Colitis Ulcerosa besteht die Tendenz, dass sich Darmzellen bösartig verändern und maligne Geschwüre bis hin zu Darmkrebs entstehen. Die andere Problematik ist, dass die normale Darmentleerung irgendwann nicht mehr steuerbar wird und ein künstlicher Darmausgang gelegt werden muss.

Reizdarmsyndrom RDS


Der sogenannte Reizdarm oder das Reizdarmsyndrom zeigt Symptomlagen mit Durchfällen, auch Verstopfung oder beides im Wechsel. Dies kann mit Bauchschmerzen, Blähungen und starker Peristaltik einhergehen. Im Unterschied zu den beiden anderen und genannten Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa lassen sich keine organischen Veränderungen der Darmregionen oder auch Entzündungszeichen finden. Beim Reizdarm ist oft noch für den Betroffenen eine Wechselwirkung mit Stress und ungesunder Ernährung und Lebensweise festzustellen. Dennoch kann auch ein Reizdarmsyndrom sich als sehr hartnäckiges Symptom erweisen.

Weitere gesundheitliche Folgen


Wenn die Darmflora dauerhaft gestört ist und dysfunktional abläuft, hat dies weitreichende Folgen, die weit über die Nahrungsverwertung und -verdauung hinausgehen. Dies wird heute oft noch unterschätzt. Durch eine Dysbiose entstehen überaus schädliche Stoffe wie die Phenole, der Ammoniak, die Indole und die Skatole. Durch die nicht mehr ausreichend geschützte Darmwand geraten diese Giftstoffe in die Blutbahn und so auch den gesamten Körper. Dieser Zustand wird als Leaky Gut Syndrom bezeichnet. Sie können auf diesem Weg an der Haut, den Bronchien und sogar den Nervenzellen Schäden anrichten. Diese werden vor allem durch giftige Stoffe des bekanntesten der schädlichen Pilze verursacht, dem Candida Albicans.


Da der Darm mit seinen unglaublich vielen Lymphknoten zu fast 80 Prozent die körpereigene Immunabwehr sicherstellt, führt eine Schwächung des Darms zu Störungen in der Immunabwehr bis hin zu eklatanter Immunschwäche. Vergrößerte Mandeln und Polypen können bei Kindern schon als Anzeichen für Kompensationsversuche anderer lymphatischer Organe gesehen werden. Werden lymphatischen Organe wie Mandeln und Polypen dann entfernt, weil sie chronisch vereitert sind oder durch Verlegung Ohrentzündungen fördern, spitzt sich die negative Entwicklung der Immunabwehr weiter zu. Dies sind nur einige Mechanismen der Symptombildung. Menschen mit Verdauungsproblemen werden manchmal wegen der Symptome belächelt, über die sie klagen: Ob Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unlust oder Schwindel - es wird nun deutlich, dass dies bei chronischer Fehlfunktion des Darms die subjektiven Symptome der Überschwemmung des Körpers mit körperfremden Giftstoffen ist.

Gesunde Ernährung bei Darmerkrankungen


Darmerkrankungen müssen natürlich diagnostiziert und behandelt werden. Sollte es bereits zu nachweislichem Pilzbefall gekommen und die Eigenabwehr zu stark geschwächt sein, müssen manchmal auch Antibiotika gegeben werden. Wichtig ist jedoch, dass dann für eine gesunde Darmflora gesorgt wird. Dies wird Symbiose Lenkung genannt und durch Gabe naturheilkundlich schon lange bekannter Mittel eingeleitet und gestützt. Unvermeidlich und äußerst wirksam ist häufig eine Umstellung der Ernährung. Nur diese neuen Lebensgewohnheiten halten auf Dauer eine wieder gewonnene und gesunde Darmflora stabil und resistent. Bei Verdacht auf Lebensmittelunverträglichkeiten ist eine genaue Testung unverzichtbar. Was folgend nämlich als gesunde Ernährung beschrieben ist, müsste bei bestehender Allergie natürlich geeignet abgewandelt und je nach Verträglichkeit variiert werden.

Probiotika


Was versteht man nun unter probiotischen Substanzen bzw. Nahrungsmitteln? Probiotika sind Substanzen, die aus lebenden Kleinstorganismen bestehen. Ein Beispiel hierfür sind die Milchsäurebakterien. Lange hat man die Wirkungsmöglichkeiten dieser Stoffe bei der Unterstützung der Verdauung unterschätzt. Doch Probiotika können noch viel mehr. Durch Probiotika werden die körpereigenen Immunabwehr Mechanismen wieder aktiviert und gestärkt. Eine Steigerung der T-Helferzellen durch Probiotika wurde bereits nachgewiesen. Dies erfolgte unter anderem in einer klinischen Doppelblindstudie an Patienten auf Intensivstationen. Hier konnte durch Gabe von Präbiotika ein multiples Organversagen verhindert werden. Auch ich selbst konnte unglaubliche Erfolge mit der Einnahme von Probiotika, in Zusammenhang mit einer Umstellung der Ernährung, erwirken.

Eine weitere Besonderheit ist ein Zusammenhang zwischen Präbiotika und Hauterkrankungen. Die stärkende Wirkung von Probiotika für die Immunabwehr und Aufbau von gesunden Hautzellen wurde 2009 in einer Studie gezeigt. Selbst bei schwangeren Frauen wurde nachgewiesen, dass bei Neugeborenen, die ab dem 6. Schwangerschaftsmonat Probiotika verabreicht bekommen, dies die Kinder vor Hautekzemen schützt. Auch die Einnahme von Probiotika von Müttern in der Stillzeit wirkt sich positiv auf die Säuglinge aus, was die Immunabwehr angeht.

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten haben sich Probiotika auch als unterstützend bewährt. Man schätzt, dass heute acht Prozent aller Kinder Lebensmittelunverträglichkeiten und manifester Form haben. Eine Studie dazu liegt leider noch nicht vor. Probiotika haben die Fähigkeit, die Darmflora positiv umzustimmen und auch bei chronischen Darmerkrankungen zur Heilung der Darmwände beizutragen. Bei Durchfällen verkürzt die Gabe von Probiotika die Zeit der Erkrankung und beugt auch erneuten Durchfallerkrankungen vor.

Die erwähnte, krankhaft veränderte Darmflora kann auch durch ungesunde Lebensmittel entstehen. Die Heilung von resultierenden Pilzinfektionen, der bekannte Candida albicans wurde erwähnt, können durch Probiotika unterstützt werden. Selbst das Krebsrisiko scheint durch regelmäßige Gabe von Probiotika zurückzugehen. Dies wird in einer Studie von 2012 bei Frauen in Bezug auf Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen. Sehr wichtig und auch gut zu erreichen ist die Wiederheerstellung der Darmflora nach einer notwendigen Antibiotikabehandlung. Dieses von der naturheilkundlichen Medizin sehr stark propagierte Vorgehen stützt sich auf Probiotika. Es leuchtet ein, dass ein Antibiotika, dass nicht in der Lage ist, körperfreundliche und körperfeindliche Mikroorgansimen zu unterscheiden, zwar wirksam gegen körperfeindliche Pilze sein kann, dabei aber so etwas wie verbrannte Erde zurücklässt.

Wer Probiotika in natürlichen Lebensmitteln zu sich nehmen will, der greife auf fermentierte Lebensmittel wie Miso, Kimchi, Sauerkraut und Ähnliches zurück. Milchsauer eingelegte Gemüsesorten wie etwa Sauerkraut wirken, allerdings kalt gegessen, in diesem Sinne probiotisch. Auch Kefir, der wegen seiner Wirkung in manchen Ländern seit Urzeiten bekannt ist, ist als probiotische Nahrungsergänzung hilfreich. Nicht zu empfehlen sind die probiotischen Joghurts und Joghurtdrinks. Manche als Probiotisch bezeichnete Lebensmittel wie Joghurt, Quark und Käse enthalten bei üblicher Tierhaltung oft Antibiotika, die eine probiotische Wirkung zerstören. Es gibt Probiotika auch in Kapseln und Dragees, hierbei sollte man auf seriöse Anbieter achten. Es empfiehlt sich, Probiotika dauerhaft zu sich zu nehmen, um sowohl eine regenerierende als auch vorbeugende Wirkung zu erzielen. Ein ganz belastungsfreies Leben kann nämlich heute kein Mensch mehr führen. Ergänzend hilfreich sind Präbiotika und nicht mit Probiotika zu verwechseln. Dies sind Ballaststoffe, die nicht vom Darm aufgenommen werden, wie etwa Inulin. Auch diese wirken positiv auf die Darmflora und tragen zur Darmreinigung bei.

Ist einmal die Darmflora geschädigt und nicht mehr im Gleichgewicht, dann wird die Darmschleimhaut durch pathogene Bakterien und Pilze zusätzlich belastet und immer mehr geschädigt. Insbesondere ist hier Candida für die intakte Darmschleimhaut eine Bedrohung, da diese durch diese Pilzbesiedelung an ihrer optimalen Fuktion behindert wird und zudem noch vom Pilz durchdrungen wird und dadurch löchrig wird. Hier kommt es dann irgendwann zu einem Leaky Gut Syndrom. Iim Folgenden mehr zum Thema Leaky Gut:

Leaky Gut Syndrom


Eine intakte Darmschleimhaut ist ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit des Menschen. Diese Tatsache wurde erst in den letzten Jahren in vollem Umfange bekannt. Jeder kann dazu beitragen, dass die Funktionsfähigkeit der Darmschleimhaut erhalten bleiben. Dafür ist insbesondere eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Wird die Darmschleimhaut unnötig belastet, zieht sie sich zurück, wird immer dünner und weist kleinere oder größere Defekt auf, die die Mikro Poren Öffnungen zum Blut vergrößern. Dem Eindringen von Bakterien, Pilzen und anderen Fremdkörpern in die Blutbahn sind so Tür und Tor geöffnet. Dieses Phänomen, dass als Leaky Gut Syndrom bezeichnet wird, bedarf einer möglichst frühzeitigen Behandlung und gründlichen Darmsanierung. Andernfalls kann das Leaky Gut Syndrom die Vorstufe für ernsthaftere Erkrankungen des Magen-Darm Traktes sein. Hier wäre insbesondere an Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zu denken.

Leaky Gut Syndrom – Ursachen


Gluten spielt bei der Entstehung des Leaky Gut Syndroms eine herausragende Rolle. Es ist vor allem in Weizen und verschiedenen Weizensorten wie Bulgur, Dinkel, Einkorn, Emmer und Kamut, in Roggen, Hafer, Gerste, Grünkern (unreif geernteten Dinkel), Einkorn oder Emmer enthalten. Diese Nahrungsbestandteile sind für den Menschen noch relativ neu. Sie sind erst seit rund 2000 Jahren bekannt. Obwohl dies sehr lange anmutet, stellen 2000 Jahren in der Geschichte der Menschheit nur einen kurzen Zeitraum dar. Aus diesem Grunde konnte sich der menschliche Organismus noch nicht oder nur in unzureichendem Maße an die Zufuhr dieser Nährstoffe gewöhnen. Die Folge davon ist, dass Gluten von vielen Menschen nicht vertragen wird. Im schlimmsten Falle kann es zu einer Gluten Allergie kommen. Hier besteht nur die Chance auf eine vollständige Darmsanierung und eine dauerhafte Verbesserung des Befindens, wenn möglichst vollständig auf die Zufuhr von Gluten verzichtet wird. Gluten-freie Ernährung ist hier ein absolutes Muss.


Neben dem Gluten gibt es noch zahlreiche andere Ursachen, die ebenfalls die Entstehung eines Leaky Gut Syndroms begünstigen können. Eine erhöhte Zuckerzufuhr, zu wenig Ballaststoffe und eine Antibiotikatherapie wären hier als wichtige Beispiele zu nennen. In all diesen Fällen gilt, dass es sehr wichtig ist, die Ursachen möglichst vollständig zu beseitigen. Ist dies nicht oder nur in einem eingeschränkten Maße der Fall, muss durch geeignete Maßnahmen gegengesteuert werden. Dies gilt vor allem für eine Antibiotikatherapie, die im Falle einer ernsthaften Erkrankung des Menschen oftmals dringend nötig ist. Hier wäre die Gabe von Probiotika, Vitaminen und Mineralstoffen zu nennen. Welche Probiotika, Vitamine und Mineralien im konkreten Einzelfall besonders sinnvoll sind, sollte der Arzt oder Heilpraktiker entscheiden. Eine teilweise oder komplette Ernährungsumstellung ist in vielen Fällen unumgänglich um eine Heilung der Darmschleimhaut zu bewirken. Dabei kommt insbesondere den Ballaststoffen eine herausragende Bedeutung zu. Der Zuckerkonsum sollte deutlich reduziert oder ganz eingestellt werden. Letzteres empfiehlt sich vor allem, wenn die Beschwerden akut sind und die Darmsanierung noch nicht abgeschlossen ist.


Leaky Gut Syndrom - Merkmale


Unter normalen Umständen weist die Darmschleimhaut des Menschen eine sehr dichte Schutzschicht auf. Sie ist mit einer Darmflora besiedelt und in Zusammenspiel problemlos in der Lage, Bakterien, Pilze und andere Giftstoffe abzuwehren und vor dem Eindringen in den Blutkreislauf zu schützen. Laktobazillen im Darm verarbeiten die Nahrungsbestandteile. Erst dann sind sie klein genug für den Transport durch die Zellmembran und die Schleimhautzellen. Diese Mechanismen werden beim Leaky Gut Syndrom ganz oder teilweise außer Kraft gesetzt, sodass eine normale Funktion der Darmschleimhaut nicht mehr möglich ist. Dauert die entzündliche Belastung der Darmschleimhaut aufgrund von externen oder internen Ursachen an, zieht sich die Darmschleimhaut schrittweise zurück und wird immer dünner. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal. Aufgrund der Tatsache, dass die Mikro Poren Öffnungen, die zum Blut hin führen, dünner werden, können großmolekulare Eiweißgifte und unverdaute Nahrungsbestandteile mehr oder weniger unbehindert die Darmschleimhaut durchdringen. Auf diese Weise kommen die Giftstoffe in einen direkten Kontakt mit dem Blut, was eine Übersäuerung des menschlichen Organismus zur Folge hat. Aus all den genannten Gründen wird das Leaky Gut Syndrom als Leck geschlagener Darm bezeichnet, in dem zu wenig Schleim von den Schleimhautzellen gebildet wird.

Ist das Durchlässigkeitssyndrom voll ausgebildet, werden die an der Darmwand ansässigen Lymphknoten in Alarmbereitschaft versetzt. Anfangs können sie noch gut reagieren und die eindringenden Keime abwehren. Dauert der Zustand jedoch an, wird das Immunsystem überfordert. Dies gilt vor allem, wenn die Ursache nicht beseitigt und das Leaky Gut Syndrom nicht behandelt wird. Ähnlich wie viele andere Bereiche des Körpers verfügen auch die Lymphknoten im Bereich des Dünn- oder Dickdarmes über einen gewissen Selbstregulierungsmechanismus. Er funktioniert aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Ist er überschritten, wird das Gegenteil erreicht. Eine überschießende Immunreaktion ist die Folge. Der Körper möchte sich mit allen Mitteln gegen die eindringenden Keime wehren. Um dies zu erreichen, werden Antikörper gebildet, die schließlich im Blut und im gesamten Lymphsystem des menschlichen Organismus zirkulieren.

Aufgrund der Tatsache, dass die Darmwand bei einem Leaky Gut Syndrom durchlässig bzw. “löcherig“ ist, werden auch Nahrungsmittel, die ansonsten gut verträglich sind, nicht mehr vertragen. Die Folgen davon sind körperlich spürbar und äußern sich in Bauchschmerzen, Durchfällen, Blähungen oder Kreislaufproblemen.

Besonders gravierend können diese Folgen sein, wenn die eindringenden Keime nicht nur auf den Darmbereich beschränkt bleiben, sondern über die Blutbahn in andere Bereiche des Organismus und dabei insbesondere in die Schleimhäute der Nase, des Nasen-Rachen-Raumes und der unteren Atemwege gelangen. Dies führt nicht selten zu ausgeprägten allergischen Reaktionen in diesen Bereichen. Husten, Tränen in den Augen oder Schleimhautschwellungen können auftreten. Oftmals ist es nicht leicht, die Ursache dieser allergischen Reaktionen auf eine defekte Darmschleimhaut und auf ein Leaky Gut Syndrom zurückzuführen. Dies gilt vor allem dann, wenn das Leaky Gut Syndrom noch unerkannt geblieben ist oder wenn die Zusammenhänge nicht oder erst zu spät hergestellt werden können.

Im Magen-Darm-Bereich kommt es zu Flüssigkeitsablagerungen und Schwellungen der Darmwand. Dadurch werden die Passage-Wege für wichtige Nähr- und Vitalstoffe, die dem menschlichen Organismus zugeführt werden müssen, zum Teil deutlich verlängert.


Leaky Gut Syndrom - Folgen


Bleibt ein Leaky Gut Syndrom längere Zeit unentdeckt und unbehandelt, können die Folgen dramatisch sein. In diesem Zusammenhang wäre nicht nur zu bedenken, dass sich die Schad- und Abfallprodukte, die durch eine defekte Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen können, dauerhaft in der Gewebeflüssigkeit und den Zellen ablagern können, sondern auch, dass dauernd Abfallprodukte erzeugt werden, die für den Menschen äußerst schädlich sein können. Ist es so weit gekommen, werden alle Stoffwechselprozesse negativ beeinflusst. Die Zellen können nicht mehr ausreichend mit Bausteinen versorgt werden, die zum Teil lebenswichtig sind. Aus diesem Grunde wird der gesamte Stoffwechsel und der gesamte Abwehrprozess des menschlichen Organismus gegen Giftstoffe und Krankheitserreger geschwächt.

Im schlimmsten Falle bleibt es nicht bei einem Leaky Gut Syndrom. Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind nur zwei Folgeerkrankungen, die sehr häufig vorkommen und die zum Teil erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität und chronische Beschwerden verursachen können. Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung aller Schichten der Darmwand, die im Gesamten Verdauungstrakt auftreten kann (vom Mund bis zum After) und Colitis Ulcerosa ist eine chronische und in Schüben verlaufende Darmentzündung vom Dickdarm.


Leaky Gut Syndrom - Gegenmaßnahmen


Je früher ein Leaky Gut Syndrom entdeckt und behandelt wird, umso besser ist es. Aufgrund der Tatsache, dass die Zellen der Darmschleimhaut normalerweise dicht an dicht stehen, können sie eine natürliche Schranke zum menschlichen Blutkreislauf bilden. Weist diese Schranke Lücken auf, gelangen unverdaute Nahrungsbestandteile, Giftstoffe und Bakterien in den Blutkreislauf. Dieser Prozess muss durch geeignete Maßnahmen gestoppt und der Darm gründlich saniert werden. Eine gesunde Darmflora verfügt über hunderte verschiedener Bakterienstämme, die alle spezielle Funktionen erfüllen müssen. Sie sollte möglichst komplett wieder hergestellt und neu aufgebaut werden. Ist dies geschehen, können die schädlichen Erreger gestoppt werden und nicht mehr ungehindert in die Darmwand und in den Blutkreislauf gelangen. Hierzu eignet sich die Einnahme von Probiotika zusammen mit einer Umstellung der Ernährung. Die Paleo- (auch Steinzeit-) Diät so wie die SCD (Spezifische Kohlenhydrat Diät) haben sich hier bestens bewährt.

Wurde eine ausgeprägte Gluten Unverträglichkeit festgestellt, ist es sehr wichtig, die komplette Ernährung umzustellen und auf Gluten gänzlich zu verzichten. Gluten freie Ernährung ist heute kein Luxus mehr, sondern in jedem guten Supermarkt und in jeder guten Drogerie erhältlich. Dabei ist die Auswahl der Nahrungsmittel sehr groß. Niemand muss auf eine vielseitige und wohlschmeckende Ernährung verzichten, wenn er kein Gluten verträgt. Weizen wie auch Milch sind in letzter Zeit immer mehr in die Negativschlagzeilen gelangt. Viele Menschen wissen nicht, dass sie diese Lebensmittel nicht vertragen und sogar eine ausgeprägte Allergie dagegen entwickeln. Für viele ausgeprägte Magen-Darm-Beschwerden, für die sich lange Zeit kein eindeutiger Auslöser finden lässt, ist eine Gluten Unverträglichkeit die Ursache. Eine Gluten Allergie lässt sich durch spezielle Untersuchungen feststellen, die beim Arzt durchgeführt werden. Es ist noch gar nicht so lange her, als es so gut wie nicht bekannt war, dass Milch für viele Menschen nicht von Nutzen, sondern eher schädlich ist. Dies gilt bereits für Kinder. Hier ist es sehr wichtig, gezielt nach Alternativen Ausschau zu halten und eine gesunde Ernährung der Kinder ohne Milch sicher zu stellen. Bei Erwachsenen ist es noch häufiger, dass sie Milch nicht vertragen. Das Gleiche gilt für Weizen, ein Nährstoff, der nicht nur von vielen Personen schlecht vertragen wird, sondern auch noch dick macht. Ein vollständiger Verzicht auf Weizen ist in vielen Fällen die Methode der Wahl.

Ich empfehle generell auf Getreide wie auch auf Milch vollständig zu verzichten Das gilt eben auch als Zutat in einem Fertigprodukt.

Es gibt noch zahlreiche andere Lebensmittel, die ungesund sind. Zucker, Salz und Fett wären nur als Beispiele zu nennen. Der Übergang zu einer gesunden, vitamin- und ballaststoffreichen Ernährung sollte in jedem Falle angezeigt sein. Dies gilt nicht nur, wenn es bereits zu ausgeprägten Magen-Darm-Beschwerden oder zu einem Leaky Gut Syndrom gekommen ist, sondern bereits viel früher. Es kann aktiv verhindert werden, dass es überhaupt erst zur Entwicklung derartiger Probleme kommt. Außerdem gibt es verschiedene Probiotika, Vitamine und Mineralstoffe, die die Darmsanierung und den Erhalt einer gesunden Darmflora aktiv unterstützen können. Sie sind zum Teil in der Apotheke oder in der Drogerie erhältlich. In den letzten Jahren ist das Gesundheitsbewusstsein weiter Teile der Bevölkerung enorm gestiegen. In diesem Zusammenhang ist auch das Thema Darmsanierung verstärkt in den Fokus des öffentlichen und privaten Interesses gelangt. Viele Ärzte und Heilpraktiker sind mit diesem Thema hinreichend vertraut und können allen Personen, die vorbeugend aktiv werden oder eine Darmsanierung durchführen möchten, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dies umfasst nicht nur die Auswahl geeigneter Lebensmittel und die Vermeidung von Schadstoffen, sondern auch Verhaltensweisen, die sich positiv auf die Entwicklung und den Erhalt der Darmflora auswirken können.



Selbst-Hilfe bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa Teil 2 (negative Einflussfaktoren)


In Kürze geht es dann hier weiter mit Teil 2....



Im Nachfolgenden eine Hilfe in Form einer Liste. Es handelt sich hierbei um eine kurze Zusammenfassung meiner Empfehlungen bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Diese Liste ist als kleiner Wegweiser gedacht.

  • Ölziehen, um den Körper und das Immunsystem zu entlasten und zu stärken.
  • Genügend Flüssigkeit in Form von reinem Wasser (ohne Kohlensäure).
  • Ernährung umstellen auf eine Diät, die es den Darm ermöglicht die Entzündungen aus zu heilen und ordentlich zu funktionieren. Durch die richtige Ernährung wird dann eine Symbiose der Darmbakterien gefördert und dadurch das immunsystem gestärkt.
  • Gewisse Nahrungsergänzungen einnehmen, um den Körper zu ermöglichen seine Selbstheilungskräfte zu entfalten und eine gesunde Darmflora auf zu bauen.
  • Regelmäßige Bewegung bzw. Sport treiben, um Stress ab zu bauen und das Immunsystem zu stärken.
  • Entspannung, um den Stress ab zu bauen und Ruhe und Gelassenheit zu erlangen.
  • Genügend Schlaf, um den Körper die nötige Ruhephasen zur Regeneration zu geben.

  • Einfach Spaß am Leben haben und wieder daran Teil haben.